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Ingrid Robeyns (2026): Limitarismus

Ingrid Robeyns (2026): Limitarismus

‧ 16m 41s

Reichtum muss begrenzt werden. Das sagt die Ökonomin und Philosophin Ingrid Robeyns. Es geht ihr nicht um eine feste Grenze. Wichtig ist ihr, dass wir über extremen persönlich Reichtum neu nachdenken.

Denn sie zeigt, dass er sich nicht rechtfertigen lässt. Seine Entstehung ist moralisch unverdient und fast immer mit schmutzigen Mittel verbunden. Er untergräbt er die Demokratie, betoniert Armut und befördert die Klimakrise. Robeyns plädiert dafür, die Strukturen in den Blick zu nehmen und zu verändern, die extremen Reichtum entstehen lassen.

Joseph Stiglitz (2025): Der Weg zur Freiheit

Joseph Stiglitz (2025): Der Weg zur Freiheit

‧ 14m 17s

Die neoliberale Ideologie freier Märkte hat Krisen, Ungleichheit und gesellschaftliche Polarisierung mit sich gebracht. Sie ist wissenschaftlich überholt und muss durch einen progressiven Kapitalismus ersetzt werden. Der kann eine gerechte Gesellschaft ermöglichen, indem Märkte kontrolliert und wirtschaftliche Macht begrenzt. So entsteht Freiheit für alle statt für wenige Reiche. Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz beschäftigt sich mit den Verhältnissen in den USA, aber seine Kritik ist grundsätzlich.

Anne Rabe (2025): Das M-Wort

Anne Rabe (2025): Das M-Wort

‧ 15m 23s

Moralische Maßstäbe werden in der politischen Öffentlichkeit immer öfter als Schwäche gebrandmarkt. Sie werden einer vermeintlich „realistischen“ Politik gegenübergestellt. Für rechtsextreme Kräfte ist die Verachtung der Moral politische Strategie.

Es gilt die Moral im Sinne einer Gleichwertigkeit und Gleichheit aller Menschen wieder zu stärken. Die Gravitationskraft der Moral erzeugen wir selbst und müssen sie immer wieder neu hervorbringen. Moralisches Handeln ist also kein Luxus, sondern Teil der Lösung für gegenwärtige Krisen.

Arlie Russell Hochschild (2025): Geraubter Stolz

Arlie Russell Hochschild (2025): Geraubter Stolz

‧ 13m 24s

Wie gelingt es Donald Trump, Wähler_innen für sich zu gewinnen, deren materielle Lebensbedingungen sich durch seine Politik kaum verbessern werden? Arlie Russell Hochschild untersucht am Beispiel Kentuckys die Rolle von Scham- und Verlustgefühlen für die politische Stimmung in wirtschaftlich abgehängten Regionen. Dabei deckt sie auf, wie die politische Rechte diese Gefühle erfolgreich für sich nutzt. Eine überzeugende Analyse, die auch für progressive Akteur_innen Perspektiven für die Rückgewinnung gesellschaftlicher Mehrheiten bietet.

Hanno Sauer (2025): Klasse

Hanno Sauer (2025): Klasse

‧ 11m 57s

Unsere Klassenzugehörigkeit bestimmt unseren Beruf, unsere Freizeit, wie und worüber wir sprechen – kurz: unser gesamtes Leben. Für Hanno Sauer sind Visionen einer Gesellschaft ohne Ungerechtigkeiten illusorisch: Er untersucht, welche Vorstellungen von Klasse in der Gesellschaft vorherrschen, und deckt auf, worin sich unser Statuswettbewerb alltäglich äußert. Ein Buch, das insbesondere diejenigen zum Nachdenken anregen dürfte, die Ungleichheiten moralisch verurteilen, ihre eigene Rolle darin jedoch selten reflektieren.

Jonathan White (2024): In the Long Run

Jonathan White (2024): In the Long Run

‧ 15m 49s

Wie politisch über Zukunft nachgedacht wird, ist keineswegs neutral – ganz im Gegenteil: Seit den Revolutionen des 18. Jahrhunderts wird sie umkämpft, neu interpretiert und instrumentalisiert. Jonathan White untersucht die Bedeutung unterschiedlicher Zukunftsvisionen für die Politik und plädiert dafür, aktuelle Herausforderungen zwar nicht aus den Augen zu verlieren, Demokratie zugleich aber wieder langfristig zu denken. Eine wegweisende Theorie, die einen relevanten Beitrag zur Diskussion um die Zukunft der Sozialen Demokratie leistet.

Sophia Fritz (2024): Toxische Weiblichkeit

Sophia Fritz (2024): Toxische Weiblichkeit

‧ 19m 21s

Toxische Männlichkeit wird von Feminist_innen in den sozialen Medien, in Büchern und in Podcasts breit diskutiert – was jedoch ist mit Frauen, die in patriarchale Verhaltensweisen verfallen? Die Autorin Sophia Fritz erklärt in ihrem Buch, wie Frauen misogyne, patriarchal vorbestimmte Rollen annehmen – und welches emanzipatorische Potenzial sich hinter diesen Rollen verbirgt.

Volker Weiß (2025): Das Deutsche Demokratische Reich

Volker Weiß (2025): Das Deutsche Demokratische Reich

‧ 12m 55s

Die extreme Rechte will den westlichen Liberalismus überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchsetzen. Der Autor Volker Weiß zeigt in seinem Buch wie die extreme Rechte Geschichte verzerrt, im Sinne der eigenen Ziele umdeutet und historische Verantwortung relativiert. Eine präzise, aktuelle Analyse extrem rechter Geschichtspolitik und ihrer ideologischen Strategien.

Lisa Herzog (2025): The Democratic Marketplace

Lisa Herzog (2025): The Democratic Marketplace

‧ 18m 46s

Wie lässt sich Demokratie gegen die Macht des Marktes verteidigen? Lisa Herzog verbindet in ihrem Buch Kritik an Ungleichheit und Kapitalismus mit konkreten Reformideen und plädiert für mehr demokratische Kontrolle über Arbeit, Eigentum und Zeit – ein anregender Impuls für aktuelle Debatten über Wirtschaftsdemokratie.

Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey (2025): Zerstörungslust

Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey (2025): Zerstörungslust

‧ 17m 33s

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey argumentieren: Autoritäre Bewegungen entstehen aus einem Gefühl blockierter Lebensperspektiven. Statusängste, Ungleichheit und enttäuschte Fortschrittsversprechen nähren eine politische Zerstörungslust. Sie fordern einen postliberalen Antifaschismus, der soziale Sicherheit, Teilhabe und demokratische Handlungsmacht stärkt!