buch|essenz

Mit der buch|essenz stellen wir Sachbücher von besonderer Bedeutung für den gesellschaftlichen Diskurs, als Buchzusammenfassungen für dich bereit. Du musst Sachbücher mit mehreren hundert oder gar tausend Seiten nicht gänzlich lesen, um die Kernaussagen und Argumente der Autoren zu verstehen – denn genau dies decken unsere kompakten Buchessenzen ab.
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Neueste Episoden

Mark Schieritz (2025): Zu dumm für die Demokratie?

Mark Schieritz (2025): Zu dumm für die Demokratie?

12m 45s

Mark Schieritz widerspricht in seinem Buch der bequemen Erzählung von der allein schuldigen Elite. Demokratie, so seine These, gerät auch dann in Gefahr, wenn Bürger:innen Politik nur noch konsumieren. Er plädiert für mehr Verantwortung im Umgang mit „Volkswillen“, Desinformation und politischer Bequemlichkeit.

Ezra Klein & Derek Thompson (2025): Der neue Wohlstand

Ezra Klein & Derek Thompson (2025): Der neue Wohlstand

17m 4s

Warum fehlen saubere Energie, bezahlbarer Wohnraum und moderne Infrastruktur? Nicht aus technischen Gründen, sondern weil Knappheit politisch erzeugt wird. Ezra Klein und Derek Thompson zeigen: Gut gemeinte Regeln bremsen Fortschritt – mit Folgen für Vertrauen und Demokratie. Ihre Antwort ist eine „Politik des Überflusses“: weniger Blockaden, mehr staatliche Handlungsfähigkeit.

Philip Manow (2024): Unter Beobachtung

Philip Manow (2024): Unter Beobachtung

15m 4s

Verfassungsgerichte sollen Freiheit schützen – doch ihr Einfluss erzeugt neue politische Reibungen. Der Politikwissenschaftler Philip Manow legt in „Unter Beobachtung“ nahe: Populismus kommt nicht von außen, sondern wächst im Inneren liberaler Demokratien, als Reaktion auf eine immer stärker „verrechtlichte“ Politik. Manows Diagnose führt zu einer provokanten Frage: Kann zu viel Recht der Demokratie schaden?

Philipp Lepenies (2025): Souveräne Entscheidungen

Philipp Lepenies (2025): Souveräne Entscheidungen

16m 2s

Demokratie wurde aus Unzufriedenheit, Hoffnung und dem Willen zur Veränderung geboren – nur durch aktives politisches Handeln bleibt sie lebendig. Demokratien zerbrechen nicht an fehlenden Institutionen, sondern an mangelnder Beteiligung, schwindenden Ideenwettbewerb und bröckelnden sozialen Zusammenhalt. Eine große Gefahr für die Demokratie geht daher von der Vereinzelung moderner Gesellschaften aus, weshalb wir uns auf die „Tugend der Tat“ zurückbesinnen sollten: Demokratie muss im Alltag eingeübt, in Vereinen, Diskussionen und konkreten politischen Entscheidungen erfahrbar werden. Um dieses Engagement zu motivieren, braucht es aber auch mutige Utopien und echte Verbesserungen im Alltag.